Begegnungen zwischen Wissenschaft und Kunst

Galerie im IPP


Seit zehn Jahren engagiert sich das Greifswalder Max-Planck-Institut für Plasmaphysik als internationales Forschungsinstitut mit der Galerie ganz bewusst auch kulturell in der Region Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Anspruch, eine Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst zu schlagen, konnten bisher 50 Ausstellungen in der Galerie gezeigt werden. Diese Ausstellungen boten attraktive Anziehungspunkte für mehrere tausend Besucher, die darüber hinaus die Möglichkeit nutzten, auch die wissenschaftliche Seite des Institutes mit seinen Forschungsaufgaben kennen zu lernen. Die Galerie etablierte sich als Ort der Begegnung von Wissenschaft und Kunst.

Die Idee, in den Räumen des Institutes eine Galerie einzurichten, entstand im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Wettbewerbes, der zwischen Studenten und Studentinnen des Caspar-David-Friedrich-Institutes der Universität Greifswald ausgetragen wurde. Neben acht künstlerischen Konzepten, in denen mit Licht, physikalischen Bedeutungsebenen und modernen Gestaltungstechniken experimentiert wurde, entstand ein Galeriekonzept, das nun seit sechs Jahren erfolgreich umgesetzt wird.

Im Neben- und Miteinander von Wissenschaft und Kunst wirkt die Galerie damit in die Region hinein. Zu den Vernissagen werden Kunst-Interessierte, Geschäftspartner und Mitarbeiter eingeladen. Ein abwechslungsreiches Programm begleitet die Ausstellungen mit Führungen durch das Institut, Vorträgen, Filmen und Gesprächen. Mit der Galerie hat sich das Teilinstitut in Greifswald zu einem modernen Ausstellungszentrum entwickelt, das regionale und überregionale, sowie wissenschaftliche und kulturelle Interessen eint.

 

Als ein lebendiger Ort der Kommunikation für Wissenschaft und Kultur und der Galerie als Brücke zwischen beiden möchte sich das Teilinstitut durch kulturelles Engagement auch in Zukunft der Bevölkerung öffnen. Im Spannungsfeld der eindrucksvollen Architektur soll die Idee der Kunstausstellungen im IPP weiterhin fortgeführt werden. Wir freuen uns über das rege Interesse an der Galerie und wünschen für die Zukunft spannende Begegnungen zwischen Wissenschaft und Kunst.


Antje Lorenz

Ausstellungskoordinatorin


Offizieller Förderer der Galerie im IPP

  http://www.sparkasse-vorpommern.de